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Kong Skull Island

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Kong Skull Island 9 Views
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Der wohl bekannteste Affe der Filmgeschichte kehrt mit Kong: Skull Island auf die große Leinwand zurück, dem zweiten Teil des sogenannten "MonsterVerse", einer Reihe von Monster-Blockbustern, die 2014 mit Godzilla ihren Anfang nahm. Independent-Regisseur Jordan Vogt-Roberts (The Kings of Summer) verpasst der Kino-Ikone King Kong einen actionreichen Neuanstrich, der immer wieder an Francis Ford Coppolas Klassiker Apocalypse Now erinnert.

Während sich im Jahr 1973 die desillusionierten US-Truppen langsam aus dem Vietnam zurückziehen, tritt der Wissenschaftler Bill Randa (John Goodman) mit einem wahnwitzigen Vorschlag an einen amerikanischen Senator heran. Um jeden Preis will der Forscher eine geheimnisvolle Insel im Südpazifik erkunden, auf der er urzeitliche Lebewesen vermutet. Als er einen Zuschlag für seine Unternehmung bekommt, verpflichtet er den erfahrenen Fährtenleser James Conrad (Tom Hiddleston) und erhält zudem militärische Unterstützung durch den Soldaten Preston Packard (Samuel L. Jackson) und dessen schlagkräftige Truppe. Begleitet wird das Expeditionsteam auch von der idealistischen Kriegsfotografin Mason Weaver (Brie Larson), die den abenteuerlichen Ausflug dokumentieren soll. Als die bunt zusammengewürfelte Reisegruppe bei ihrer Ankunft Bomben auf die Insel herabregnen lässt, wird sie von einem riesigen Affen attackiert, der jedoch nicht ihr größtes Problem ist. 

Plottechnisch beschränkt sich Kong: Skull Island auf das Notwendigste: den Überlebenskampf der Protagonisten, die allesamt mit wenigen Strichen gezeichnet werden. Statt ausgeklügelter Charaktere begegnen uns Stereotypen, die – wenn überhaupt – mit rudimentären Hintergrundgeschichten versehen sind und bevorzugt als Kanonenfutter dienen. Regisseur Vogt-Roberts, der zum ersten Mal mit einem Mammutbudget jonglieren durfte, gleicht die Schlichtheit des Drehbuchs zumindest phasenweise mit Tempo und versiert umgesetzten Kampfeinlagen aus. Schon die erste krachende Auseinandersetzung mit King Kong hat es in sich, als der gewaltige Affe die über die Insel fliegenden Hubschrauber wie Spielzeuge vom Himmel holt. Eine von mehreren Sequenzen, die den Vietnamkriegsklassiker Apocalypse Now zitiert und das Handeln der Expeditionstruppe in Zweifel zieht, da der Bombenangriff auf die üppig-wuchernde Wildnis sinnlose Zerstörungswut und imperialistisches Denken offenbart. 

Abseits der wuchtigen Actionpassagen bietet der bildgewaltige Abenteuerfilm auch Ausflüge ins Komische – vor allem über den auf Skull Island gestrandeten Weltkriegssoldaten Hank Marlow (John C. Reilly), der die Neuankömmlinge in die Geheimnisse der Insel einweiht.

 

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