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Pilot

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Der Film beginnt in einem Flughafenhotel in Orlando, wo Flugkapitän Whitaker die Nacht vor einem Flug nach Atlanta mit der Stewardess Katerina Marquezverbracht hat. Whitaker ist Alkoholiker, was er sich jedoch nie eingesteht, und neigt zum Drogenmissbrauch. Nach der durchzechten Nacht nimmt er Kokain, um wieder fit zu werden, und steigt schließlich ins Cockpit der MD-80. Sein Erster Offizier Ken Evans und die Stewardess Margaret Thomason bemerken zwar Whitakers angeschlagenen Zustand, behalten ihre Bedenken allerdings beide für sich. Beim Start des SouthJet-Fluges 227 herrscht schlechtes Wetter mit starken Turbulenzen, die Whitaker waghalsig durchfliegt, wobei er das Flugzeug an seine Belastungsgrenze bringt. Nachdem die Schlechtwetterfront durchflogen und die Reiseflughöhe erreicht ist, verlässt er das Cockpit und trinkt unbemerkt Wodka, den er heimlich dem verschlossenen Spirituosen-Fach der Galley entnimmt und in seinen Orangensaft mischt. Der Flug verläuft ohne Zwischenfälle, bis kurz vor dem Landeanflug auf den Zielflughafen eine Verstellspindel am Höhenleitwerk durch Materialermüdung versagt, da bei der Wartung der Austausch des Teils versäumt wurde. Durch die beschädigte Ansteuerung des Höhenleitwerks verliert der Jet seine Manövrierbarkeit und gerät in einen unkontrollierten Sturzflug. Alle Versuche von Whitaker und Evans, die Maschine in einen stabilen Flugzustand zu bringen, schlagen fehl. Daraufhin holt Whitaker die Stewardess Margaret ins Cockpit und überträgt ihr die Bedienung der Schubhebel, während er und Evans ein ungewöhnliches Flugmanöver durchführen: Sie bringen das Flugzeug in Rückenfluglage und können so den Sturzflug stoppen. Nachdem wenig später die Triebwerke versagen und der Flughafen nicht mehr erreicht werden kann, gelingt es Whitaker, die Maschine auf einer Wiese nahe Atlanta notzulanden. Sechs der 102 Personen an Bord, darunter Marquez, kommen ums Leben.

Whitaker, der bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert worden ist, wird als Held gefeiert. Als jedoch durch eine Blutprobe entdeckt wird, dass er vor dem Flug verschiedene Rauschmittel zu sich genommen hatte, droht dem Piloten eine lebenslange Haftstrafe. Er erhält allerdings Rückendeckung von der Pilotengewerkschaft, die den toxikologischen Bericht durch einen Anwalt erfolgreich anfechten kann, da die Blutprobe nicht vorschriftsmäßig entnommen wurde. Da Whitakers Co-Pilot und die Stewardess Margaret seinen berauschten Zustand vor dem Flug bemerkt hatten und die Wahrheit ans Licht bringen könnten, sucht er beide auf und kann sie dazu überreden, niemandem etwas davon zu erzählen. Während dieser Zeit trinkt er dennoch exzessiv und ohne sich kontrollieren zu können weiter. Im Krankenhaus lernt Whitaker die heroin­abhängige Nicole kennen, in die er sich verliebt. Auch diese versucht ihn davon zu überzeugen, sich in eine Entzugstherapie zu begeben. Er leugnet jedoch weiterhin jede Abhängigkeit und argumentiert stattdessen, er selbst „entscheide, sich zu betrinken“. Es kommt schon bald zum Streit und Nicole verlässt ihn.

Im Zuge der offiziellen Untersuchung werden in einem Mülleimer des Flugzeugwracks leere Wodkaflaschen gefunden. Whitaker droht nun erneut aufzufliegen, da auf dem Flug keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt wurden und lediglich die Crew Zugang zu den Spirituosen hatte. Bei einer Anhörung über die Geschehnisse an Bord bietet sich wenig später aber die Gelegenheit, den Konsum des Wodkas der toten Stewardess Katerina Marquez in die Schuhe zu schieben und somit Whitakers Kopf endgültig aus der Schlinge zu ziehen. Whitaker, der zuvor einige Zeit bei einem befreundeten Piloten gewohnt und während dieser Zeit keinen Alkohol getrunken hatte, erleidet in der Nacht vor der Anhörung in seinem Hotelzimmer einen Rückfall und betrinkt sich. Am Morgen der Anhörung konsumiert er Kokain, um wieder fit zu werden. Als während der Anhörung der Alkoholkonsum an Bord des Fluges zur Sprache kommt, könnte Whitaker nun lügen, die tote Marquez beschuldigen und die Anhörung als Held verlassen. Er erkennt im selben Moment jedoch, dass er sich selbst und andere bereits viel zu oft belogen hat, und fasst einen Entschluss: Er gesteht, am Unglückstag und die Tage zuvor getrunken zu haben und auch jetzt, bei der Befragung, betrunken zu sein, und dass er Alkoholiker sei.

13 Monate später sitzt Whitaker im Gefängnis und erwartet weitere vier bis fünf Jahre Haft. Er ist nun seit einem Jahr trocken, fühlt sich „das erste Mal in seinem Leben frei“ und bereut seine Entscheidung nicht. Dort besucht ihn sein mittlerweile fast erwachsener Sohn, der ihn zuvor wegen seines Alkoholismus gemieden und keinen Kontakt gewünscht hat, um ihn zu einem Aufsatz für die College-Aufnahmeprüfung zu befragen – Thema: „Der faszinierendste Mensch, dem ich nie begegnet bin“. Der Sohn stellt das Tonband auf record und fragt seinen Vater: „Also: wer bist du?“ Whitaker denkt kurz nach und antwortet lächelnd: „Das ist 'ne gute Frage.“

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